OOC: Der Holzverarbeiter ist die abgeänderte Klasse des hochelfischen Schnitzers bzw. Schreiners. Dieser kann sich nun auf Schnitzen und/oder Zimmern spezialisieren.
Schnitzer
Fasziniert betrachtet der junge Hochelf das Stück silbrig schimmernde Holz auf der Werkbank, dessen Maserung sich ständig langsam zu verändern scheint. „Was denkst du machen wir heute?“, fragte ein älterer Elf der hinter ihm auftauchte. „Nun, ihr zeigt mir wie ich Tra’avain formen kann, Meister.“ „Genau das im voraus: jeder muss hier seinen eigenen Weg finden es zu formen.
Das Messer wirst du hier weniger brauchen als Kreativität und Hingabe zur Kunst“, mit diesen Worten hob er die Hände über das Stück Holz, das sich sofort in die Luft erhob. Leise schien der alte Elf dem Stück Holz etwas in der gesanggleichen Stimme der Elfen zu singen, während es sich wie von Geisterhand zu formen begann und grob in Form eines Dolches auf die Werkbank zurücksank. „Nun bist du dran, mein Schüler. Du nimmst nun das Schnitzmesser und arbeitest die Kanten besser heraus und wirst das Heft verzieren.“
Über das elfische Holz „Tra’avain“
Seit ihrer Schöpfung sind die Elfenvölker als einzige in der Lage das elfische Holz zu formen. Die schönsten und stärksten elfischen Bögen, Schwerter, Werkzeuge und Schmuck werden aus diesem Holz gefertigt. Es ist, so sagt man, lebendig und von Magie durchflutet. Es wird nicht im üblichen Sinne geschnitzt sondern bei der Verarbeitung durch die Magie des Schnitzers in die entsprechende Form gebracht. Tra’avain hat jedoch nicht nur praktischen Nutzen sondern auch einen rituellen und mythologischen Wert. So würde auch ein Hochelf es nicht gegen Gold verkaufen. Tra’avain wird an jene, die würdig sind es zu tragen, weitergeben. Nur sehr selten sind dies Nichtelfen, welche sich mühsam und über viele Jahre die Freundschaft der Elfen erarbeitet haben. Selbst wenn ein Nichtelf einmal als würdig betrachtet wird, so erhält er meist nur kleine Dinge wie etwas Schmuck.
Allgemeines
Schnitzer sind in der hochelfischen Gesellschaft hoch angesehen. Was hauptsächlich daran liegt, dass sie das elfische Holz „Tra’avain“ bearbeiten und sie auch jene sind, die entscheiden ob ein Hochelf würdig ist etwas aus Tra’avain zu erhalten. Sie genießen daher auch einen hohen Schutz und Unterstützung durch die Gemeinschaft. Meist kennen sie die meisten Hochelfen in ihrer Gemeinschaft und ihr Rat und Wissen ist gefragt.
Hochelfische Schnitzer sind meist sehr traditionsbewusst und werden sowohl von Familie wie auch in ihrer Ausbildung so erzogen. Denn sie sind es die zuletzt bestimmen können welche Hochelfen Waffen und Werke aus Tra’avain erhalten können. Sie sind natürlich auch Handwerker und nehmen normale Aufträge von jedem an und handeln auch auf den Märkten. Waren aus elfischem Holz würden sie nur selten an Menschen den sie vertrauen geben und selbst dann nur als Geschenk, ohne Absicht daraus Gewinn zu schlagen und nur kleine Dinge wie Schmuck oder Dolche.
Magie
Da das Formen von Tra’avain auch durch Magie erfolgt sind hochelfische Schnitzer meist etwas geschickter im Verwenden der natürlichen Magie ihres Volkes. Oft wird dieses Talent bereits früh erkannt und von der Familie gefördert.
Kleidung
Wie viele Handwerker der Menschen, so kleiden sich auch die Schnitzer der Hochelfen gern edel und gepflegt. Farbenfrohe Kleider gehören ebenfalls zu einer Garderobe wie bei anderen Mitgliedern ihres Volkes. Meist sind sie sehr selbstbewusst und ihre Bewegungen, vor allem mit den Händen, sind sicher und flink. Zu ihrer Ausstattung gehört meist ein einfacher sowie ein verzierter Schnitzerdolch. Zu ihren edleren Kleidern tauschen sie ihren Werkzeuggurt und ihre Schürze gerne gegen edle Gewandungen und selbst gefertigte Schmuckstücke, nicht selten auf elfischem Holz.
Schreiner
„Oh Mensch, du kommst zur Welt, und wo wirst du gebettet? In einer Wiege wohl, aus feinstem Holz geglättet. Du hast dir später dann auch selbst ein Haus gebaut und stolz mit ihren Schränken zieht ein bei dir die Braut.
Nach all des Tages Sorgen streckst du die Füße gern weit unter deinen Tisch aus festem Eichenkern und hast du ausgesorgt: ein kleiner Tannenschrein wird dann für dich gefertigt, da legst du dich hinein.
So zieht des Tischlers Arbeit mit dir durch all die Jahr so wie es immer sein wird, so wie es immer war. Es lebe unser Handwerk! Wenn man es recht betracht, so wird das ganze Leben von unsrer Kunst bedacht.“
Allgemeines:
Wann immer in Falandrien ein neues Haus errichtet wird ist ein Schreinermeister nicht weit. Als Zimmermann errichtet er Fachwerke, baut Holzhütten, Schuppen und Scheunen, stützt Kellergewölbe mit Holzbalken ab, errichtet Dachstühle oder zieht Zäune. Wenn er lange Götterläufe Erfahrungen gesammelt hat, kann ein Zimmermann bis zum Baumeister aufsteigen, welcher Baugrund vermisst, Pläne fertigt, Baumaterial beschafft und Arbeiter beaufsichtigt. Andere Schreiner haben sich auf den Bau von Möbeln spezialisiert. Von der Wiege bis zum Sarg, Stühle und Tische, Bänke, Kommoden, Schränke, Betten und Truhen. Es gibt kaum etwas, das ein Schreinermeister nicht aus ein paar glatt gehobelten Brettern fertigen kann. Wieder andere Schreiner üben sich als Schildermacher, wozu sie auch ein gutes Quäntchen künstlerisches Geschick benötigen. Dann gibt es Schreiner, die auch beträchtliches mechanisches Wissen besitzen und daher Spinnräder und Webstühle, Flaschenzüge oder ganze Lastkräne entwerfen können. Und auch als Stall- oder Schiffsbauer und Böttcher kann ein Schreiner seinen Lebensunterhalt verdienen.
Doch so vielfältig die Aufgaben der Schreiner auch sein können, sie alle haben eins gemeinsam: Sie müssen ihre Arbeitsgeräte – Hämmer, Sägen, Feilen, Hobel, Beile, Meißel und viele mehr – perfekt beherrschen. Zudem müssen sie für ihre Arbeit das geeignete Holz auswählen – sei es robuste Eiche für ein solides Fachwerkhaus oder edles, endophalisches Rotbaumholz für eine fein gearbeitete Kommode – und es sorgfältig verarbeiten. Um all das zu lernen, gehen die meisten Schreiner über mehrere Götterläufe bei einem Meister in die Lehre. Haben sie dann schließlich die Prüfung zum Schreinergesellen bestanden, schließt sich oft eine Wanderschaft durch die Dörfer und Städte Falandriens an, wo die jungen Schreinergesellen auf verschiedenen Baustellen und Werkstätten Erfahrung sammeln, ehe sie sich schließlich mit einer eigenen Werkstatt niederlassen, der städtischen Zunft beitreten und oft zu einem angesehenen Bürger aufsteigen.
Kleidung:
Den „typischen Schreiner“ zu beschreiben, ist fast unmöglich, denn so abwechslungsreich wie seine Arbeit ist auch sein Auftreten. Vom genügsamen, wortkargen Dorfschreiner, den man allabendlich in der Schenke bei Bier und Würfelspiel sieht, bis zum einflussreichen Zunftmeister, der sich in edle Stoffe hüllt und die Endtage im Badehaus verbringt – all das ist keine Seltenheit. Bei ihrer Arbeit tragen sie in der Werkstatt meist robuste Stoffkleidung, dazu eine Lederschürze, die verhindert, dass sich die fliegenden Holzspäne in der Kleidung festsetzen. Auf einer Baustelle im Freien kommen feste Stiefel, eine warme Weste und ein Hut – je nach Jahreszeit zum Schutz vor Regen oder Felas Schein – zur Tracht der Schreiner hinzu.
Waffen:
Waffen sieht man bei den Schreinern selten, denn sie sind keine geübten Kämpfer und meist friedfertige Gesellen – von der ein oder anderen Kneipenrauferei einmal abgesehen. Dennoch hört man immer wieder davon, dass ein wütender Schreiner, mit Zimmermannshammer, Knüppel oder gar einer Holzfälleraxt bewaffnet, eine Gruppe Strauchdiebe in die Flucht getrieben hat. Wohlhabende Schreinermeister sieht man hingegen eher mit einem angeheuerten Wachmann, der ihr Leben, Hab und Gut und die Familie vor Gefahr beschützt.
Wichtiger Hinweis:
Da des Öfteren gefragt wurde wo man eine Herstellungsliste der Items finden kann, möchten wir darauf hinweisen, dass es keine Liste gibt und auch nicht geben wird (OG auf der Homepage). Rezepte etc. sollen in game herausgefunden werden (z. B. durch Lehrmeister). Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, im Spiel Koch- und Rezeptbücher von anderen Spielern zu erwerben. Auch der Skill Identifizieren kann euch erahnen lassen, welche Rohstoffe man für den untersuchten Gegenstand benötigt.